Jeans Aufnäher schnell und einfach aufnähen oder aufbügeln

Jeans Aufnäher schnell und einfach aufnähen oder aufbügeln

Wenn sich auf dem Hosenbein oder auf der Gesäßtasche der Jeans ein kleines Loch befindet, ist das ärgerlich. Die Hose deshalb gleich in die Altkleidersammlung zu geben, wäre jedoch die falsche Entscheidung. Das Loch einfach zuzunähen ist allerdings keine gute Idee, denn die Naht bleibt sichtbar. Besser ist es, sich nach einem schönen Jeans umzusehen und ihn auf dem kleinen Loch in der Hose zu befestigen. Das funktioniert mit Nadel und Faden, aber auch mit dem Bügeleisen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Den Jeans einfach aufnähen

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Wer den Jeans aufnähen möchte, hat mehr Arbeit, aber wahrscheinlich auch länger Freude an dem Aufnäher. Ein Klassiker ist es, den Jeans Aufnäher per Hand aufzunähen, mit offenen Kanten und einem weißen Faden. Optimal geeignet sind Leinenzwirn oder Sternchenzwirn, da dieser Zwirn besonders haltbar ist. Wenn es sehr reißfest sein soll, ist Zahnseide eine gute Idee. Der wird zunächst mit drei oder vier Stecknadeln auf der Jeans fixiert. Wenn der Aufnäher nicht aus Leder ist, reicht eine normale robuste Nähnadel. Ist er aber aus Leder, sollte es eine spezielle Ledernadel sein. Damit die Kanten nicht ausfransen, den Aufnäher leicht nach innen einschlagen und erst dann mit dem Nähen beginnen. Der Zick-Zack-Stich ist die wohl beste Wahl, um den Aufnäher zu fixieren. Bei diesem Stich auf der linken Seite einstechen und rechts knapp daneben rauskommen. Auf diese Weise kann der Stoff nicht mehr ausreißen.

Den aufbügeln

Die zweite Möglichkeit ist es, den Jeans mit dem auf die Hose aufzubringen. Das funktioniert am besten mit einem Aufnäher, der gerade Kanten und eine glatte Oberfläche hat. Zunächst ein Stück Jeansstoff unter das Loch am betroffenen Hosenbein legen. Das Stückchen Stoff verhindert, dass der das vordere Hosenbein mit dem hinteren Teil verklebt. Dann den Flicken auf die gewünschte Größe zurechtschneiden und die Ecken sauber abrunden, damit sie sich nicht ablösen. Dann den Jeans auf das Loch in der Hose legen und ihn mit dem aufbügeln. Das Bügeleisen dabei eine Sekunde fest auf den Aufnäher pressen, zum Schluss mit dem Finger an den Kanten entlangfahren. So lässt sich sicherstellen, dass die Ränder auch gut verklebt sind.

Welche Variante ist besser?

Aufnäher, die auf der Hose vernäht werden, haben eine längere Lebensdauer. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Flicken nach Wunsch veränderbar ist. Das ist zwar auch bei einem aufgebügelten Flicken der Fall. Wenn der Aufnäher jedoch mehrmals abgenommen wird, um einen neuen aufzubügeln, hält er irgendwann nicht mehr. Dafür geht das Aufbügeln deutlich schneller als die Arbeit mit Nadel und Faden.

Fazit

Wenn eine Jeans optimal sitzt und vielleicht nur einen kleinen Riss am Knie hat, ist ein Aufnäher die bessere Wahl als der Altkleidercontainer. Aufnäher für Jeans gibt es in unendlicher Vielfalt und die Auswahl reicht vom Emblem des Fußballvereins, über die Lieblingsband bis hin zu Blumen oder Schmetterlingen. Jeder kann den für sich passenden Aufnäher finden und ihn entweder fest mit der Hose vernähen oder einfach aufbügeln. Beide Möglichkeiten haben ihre Vorteile, aber auch ihre Nachteile.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / EnzoArt

Tommy Weber

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