Jeans einfärben – neue Farben für einen neuen Look

Jeans einfärben - neue Farben für einen neuen Look

Jeans sind echte Dauerbrenner unter den Hosen. Seit ihrer Erfindung vor über 100 Jahren hat diese Hose aus dem charakteristischen blauen Baumwollstoff ihren Siegeszug rund um die Welt angetreten. Heute hängen die Hosen aus in fast jedem Kleiderschrank, sie kommen einfach nicht aus der Mode. Aber auch die Jeansmode wechselt und mit ihr wechseln die Farben. Mal sind dunkle Jeans gefragt, mal sind es wieder helle Jeans. Wer eine gut sitzende Jeans nicht ganz unten im verschwinden lassen will, sollte seine Jeans einfärben.

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  • TEXTILIEN FÄRBEN: Die Textilfarben eignen sich als Färbemittel (Farberneuerung, kreative Neufärbung, Batiken, Dip-Dye) zum Färben in der Maschine, Schüssel oder im Topf in ein intensives und leuchtendes Schwarz
Alle, die sich nicht ständig eine neue Jeans kaufen möchten, sollten ihre Jeans einfärben und sie wieder in einem neuen Licht erstrahlen lassen. Blaue Jeans lassen sich hervorragend schwarz einfärben und dunkle Hosen sehen mit einem Aufheller wieder wie neu aus. Während beim Aufhellen der Jeans die Farbe entzogen wird, bekommt sie beim Färben erst die richtige Farbe. Alle, die aus einer alten eine neue Jeans machen wollen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass das Jeans einfärben nur durch den Gebrauch von Chemikalien machbar ist. Entsprechend vorsichtig sollte das Färben vonstattengehen. Jeans lassen sich in der Maschine, aber auch von Hand färben, beides hat seine Vor- und Nachteile.

In der Jeans einfärben

Mithilfe der eine Jeans einfärben macht wenig Aufwand, hat aber trotzdem einen gravierenden Nachteil. Nach dem Färben ist immer zu befürchten, dass Rückstände in der Maschine bleiben. Diese Farbreste können die nächste Wäsche verfärben, die in der Maschine gewaschen wird. Wer es trotzdem wagen möchte, sollte die Jeans im trockenen Zustand auf der Küchenwaage wiegen, um festzustellen, wie viel Farbe nötigt ist. Dann die angefeuchtete Hose in die Maschine legen. Wenn es sich um handelt, 500 Gramm Salz dazugeben, bei einer Textilfarbe ist das nicht notwendig. Die Jeans ohne Vorwäsche bei 40° Grad waschen, nach fünf Minuten die Farbe über das Waschmittelfach einfüllen und mit einem Liter Wasser nachspülen. Das Programm durchlaufen lassen und die Hose anschließend noch einmal im Kurzwaschprogramm mit Waschpulver waschen.

Die Jeans von Hand färben

Eine Jeans einfärben funktioniert auch ohne die Hilfe der Waschmaschine. Das ist aufwendiger, gilt aber als gründlicher. Wiegt die Jeans 300 Gramm, sind dazu sechs Liter Wasser nötig. Zwei Drittel der Wassermenge zum Kochen bringen und anschließend in einen Eimer gießen. Dann ein Drittel kaltes Wasser dazugeben, idealerweise liegt die Wassertemperatur jetzt bei 60° Grad. Anschließend die Farbe im Wasser auflösen, die Jeans dazugeben und untertauchen. Eine Stunde sollte die Hose im Farbbad bleiben, dabei immer mal wieder umrühren, damit sich die Farbe gleichmäßig verteilen kann.

Fazit

Auch die von Hand gefärbte Jeans sollte nach dem eigentlichen Färben noch mal bei 40° Grad in der Maschine gewaschen werden, um die letzten Farbreste zu entfernen. Wenn die Hose farbecht sein soll, ist ein sogenanntes Fixierbad eine gute Wahl. Die Jeans in dieses Bad aus zehn Litern Wasser und einer Flasche Fixierer legen und gelegentlich umrühren, damit der Fixierer überall wirken kann. Mit diesen Möglichkeiten zum Färben bekommt die weiße Jeans eine neue Farbe und aus der hellen Bluejeans macht das Färbemittel eine dunkle Denim.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / costasz

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